Heilpilze

Natürlich gut bei Neurodermitis im Kindesalter

Von Antonia Große Berkhoff · 2019

Neurodermitis ist die häufigste Hauterkrankung im Kindesalter. Rund zehn bis zwölf Prozent aller Babys und Kleinkinder sind betroffen und das sehr oft schon im Säuglingsalter. Glücklicherweise kann die medizinisch als „atopisches Ekzem“ bezeichnete Erkrankung heute immer besser behandelt werden. So auch mit wirksamen Mitteln aus der Naturheilkunde wie den Heilpilzen. Sie werden vorsorglich und therapiebegleitend eingesetzt.

Säugling mit Neurodermitis. Heilpilze können therapiebegleitend oder vorsorglich eingesetzt werden.
Der Juckreiz ist meist so stark, dass sich vor allem Kleinkinder blutig kratzen. Foto: iStock/leadenpork

In Ostasien werden bestimmte Pilze bereits seit Jahrhunderten therapeutisch genutzt. Aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkung werden sie Heil- oder Vitalpilze oder auch medizinisch wirksame Pilze genannt. Die in der Fachsprache als Mykotherapie bezeichnete Pilzheilkunde gehört zu den ältesten Naturheilverfahren der Welt und stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Heute gehört sie auch bei uns zu den klassischen Verfahren der Naturheilkunde. Die Wirksamkeit der Mykotherapie beruht auf einer großen Bandbreite an natürlichen Inhaltsstoffen in den Heilpilzen, darunter Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Polysaccharide, essenzielle Aminosäuren, Antioxidantien, Glykoproteine oder Triterpene. Neben entzündungshemmenden besitzen sie unter anderem antibakterielle und antivirale sowie immunsystemregulierende und psychisch ausgleichende Wirksubstanzen. Auch wenn es um die Behandlung von Hauterkrankungen geht, hat sich ihr Einsatz bewährt. So etwa bei Neurodermitis. 

Mama, Papa – es juckt so! 

Neurodermitis ist eine chronisch verlaufende Hauterkrankung des aller­gischen Formenkreises. Sie ist gekennzeichnet durch gerötete, entzündete, verkrustete und nässende Hautpartien sowie quälenden Juckreiz. Der Juckreiz ist oft so stark, dass sich die kleinen Patienten im Schlaf die betroffenen Hautstellen blutig kratzen. Das kann zu einem wahren Teufelskreis führen. Das ständige Kratzen hält die Entzündungen in Gang und befeuert sie sogar noch. Die Haut kann nicht heilen und der Juckreiz verstärkt sich weiter. Während der akuten Schübe ist an einen erholsamen Schlaf überhaupt nicht mehr zu denken. Das Kind wacht ständig auf und hält auch die Eltern auf Trab. So kommt es zusätzlich zu einer enormen Stressbelastung für Nerven und Psyche der ganzen Familie. Das wiederum kann sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken. 

Vielfältige Auslöser bei Neurodermitis

Die Ursachen der Erkrankung sind noch nicht abschließend geklärt. Einig ist man sich, dass es eine genetisch bedingte Neigung dazu gibt. Kinder von Eltern mit Neurodermitis oder anderen allergischen Krankheiten haben ein hohes Neurodermitis-Risiko. Sie müssen aber nicht zwangsläufig daran erkranken. Zu den Auslösern – den sogenannten Triggern – gehören neben Stress, übertriebener Hygienisierung oder einer gestörten Darmflora auch Umweltschadstoffe wie Feinstaub, aller­gieauslösende Nahrungsmittel und der zu frühe Kontakt mit Kuhmilch. Als gute Vorsorge gilt das Stillen des Säuglings über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten.

Reishi und Hericium – Natürliche Hilfe von Heilpilzen

Heil- beziehungsweise Vitalpilze können den Verlauf der Erkrankung auf vielfältige Weise günstig beeinflussen. Allen voran der Reishi und der Hericium. Durch seinen hohen Gehalt an Triterpenen entfaltet der Reishi eine starke antientzündliche Wirkung. Zudem verbessert er – ebenso wie der Hericium – den Abbau von Histamin. Er trägt damit zu einer deutlichen Linderung des so belastenden Juckreizes bei. Von Bedeutung sind weiterhin seine entgiftenden Kräfte über die Leber. Auch dadurch wird die kranke Haut entlastet. Last but not least unterstützt er durch seine Betaglukane das bei Neurodermitis häufig geschwächte Immunsystem. Der Vitalpilz Hericium wiederum gilt als Beschützer der Nerven. Hauptsächlich verantwortlich dafür sind die enthaltenen Erinacine. Er hilft den kleinen Patienten zu entspannen, fördert den Schlaf, kann Ängste lösen und trägt zur Stress-Reduzierung bei. Dazu kommt – zusammen mit dem Vitalpilz Pleurotus – seine günstige Wirkung auf den gesunden Aufbau der Magen- und Darmschleimhaut und die Darmflora. Das ist bedeutsam, denn Störungen in diesem Bereich gehören zu den Triggern der Erkrankung. 

Fazit

Heil- und Vitalpilze sind ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Neurodermitis-Therapie. Sie können die quälenden Symptome der betroffenen Babys und Kinder lindern und womöglich sogar ganz ausschalten. Da sie direkt an den auslösenden Triggern ansetzen, tragen sie zu einer guten Kontrolle der Erkrankung bei. Sie können somit die Lebensqualität der betroffenen Kinder deutlich verbessern.

Wussten Sie schon, dass ...

…es insgesamt 14 verschiedene Heil- beziehungsweise Vitalpilze gibt, die zur Gesundheitsvorsorge und in der Therapie einer Vielzahl von Krankheiten und Beschwerden eingesetzt werden?

…Vitalpilze nicht nur bei Neurodermitis, sondern auch bei anderen Haut­erkrankungen wie Akne oder der Schuppenflechte helfen können?

…Heil- und Vitalpilze am besten als Pulver eingenommen werden? 

…Pilzpulver immer verkapselt angeboten werden sollte, damit es vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und Sauerstoff gut geschützt ist? 

…Pilzpulver vom ganzen Pilz die beste Wahl ist, da darin alle wertgebenden Inhaltsstoffe der Vitalpilze in ihrem natürlichen Verbund enthalten sind?

…Experten in Deutschland angebaute und verarbeitete Heil- und Vitalpilze und zertifizierte BIO-Qualität empfehlen?

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