Das Geheimnis glücklicher Kinder

Fünf Dinge für eine glückliche Zukunft

Von Katharina Lehmann · 2019

Kinder sollen glücklich sein und zu zufriedenen und starken Persönlichkeiten heranwachsen – das wünschen sich alle Eltern. Viele haben aber Angst, etwas falsch zu machen. Dabei haben Kinder fünf essenzielle Grundbedürfnisse, die alle Eltern unabhängig von Einkommen und Bildungsstand ermöglichen können. So hat jeder das Glück seines Kindes selbst in der Hand.

Kinder auf einem Klettergerüst. Thema: Das Geheimnis glücklicher Kinder
Glückliche Kinder werden zu starken Erwachsenen. Foto: iStock/Wavebreakmedia

Liebe und Zuwendung

Kinder brauchen eine Bezugsperson, die ihnen bedingungslos Liebe, Verständnis und Respekt entgegenbringt, sie umsorgt, ihnen zuhört und ihre Gefühle versteht. Denn nur wenn Kinder ihre Gefühle – egal, ob Freude oder Trauer, Eifersucht oder Wut – ausdrücken können, lernen sie, eigene Wünsche zu erkennen und eigenständige Beziehungen zu Gleichaltrigen und Älteren aufzubauen. So entwickeln sie nach und nach ihre eigene Persönlichkeit.

Gesundheit

Eltern sind für die Gesundheit ihrer Kinder verantwortlich – und diese Verantwortung beginnt bereits in der Schwangerschaft: Rauchen, Alkohol oder gar Drogen sind tabu! Mit der Geburt brauchen Kinder eine gesunde und vollwertige Ernährung – das fängt mit dem Stillen oder Fläschchengeben an und setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort. Auch um die Gesundheitsfürsorge müssen sich Eltern kümmern – dabei helfen die zehn Früherkennungsuntersuchungen, die jedes Kind bis zum sechsten Lebensjahr erhält. Zudem müssen Kinder vor Misshandlung, körperlicher Bestrafung und seelischer Grausamkeit geschützt werden.

Ein sicheres Zuhause

Kinder brauchen eine Welt, in der sie gut leben können – nicht nur heute im gemütlichen Zuhause, sondern auch in Zukunft. Doch Naturkatastrophen, Kriege und soziale Ungleichheit bedrohen diese Welt. Die Entscheidungen, die wir heute treffen, gestalten die Welt, in der unsere Kinder morgen leben.

Grenzen und Strukturen

Trotz aller Freiheiten brauchen Kinder aber auch Grenzen und Strukturen. Denn je kleiner sie sind, desto chaotischer erscheint ihnen die Welt. Grenzen wie feste Tagesabläufe bringen Struktur in das Chaos; Regeln wie das Verbot, die Herdplatte anzufassen, schützen Kinder.

Freiheit, Erfahrungen zu sammeln und Fehler zu machen

Gleichzeitig haben Kinder aber auch ein Grundbedürfnis nach Autonomie und Selbstständigkeit. Sie brauchen ein gewisses Maß an Freiheit, müssen Geheimnisse haben dürfen und brauchen einen bestimmten Rahmen, in dem sie sich ohne elterliche Überwachung frei bewegen können. Nur so sammeln sie eigene Erfahrungen und machen auch mal Fehler, aus denen sie lernen können. Eltern müssen ihren Kindern diese Freiheiten lassen und beratend zur Seite stehen um sie wieder aufbauen, wenn sie eine Enttäuschung zurückwirft. Aber vor Fehlern und Enttäuschungen schützen dürfen und können sie ihre Kinder nicht.

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